Heute vor 30 Jahren…

…war die Premiere von “Romulus der Große” in der Aula des Gymnasiums Antonianum in Geseke
Heinrich Bergmann war neu an die Schule gekommen und hatte die Theater-AG ins Leben gerufen.
“Knie nieder, Neffe!” warf ich meinem vier Schuljahre älterem und etwa 50 cm Körpergröße höherem Bühnenkollegen zu… als “Odoaker, Fürst der Germanen”.
Meine erste richtige Theater-Rolle war das.

Heute grüße ich von Kuala Lumpur aus alle meine ehemaligen Schulkollegen und natürlich Lehrer Heinrich Bergmann in Dankbarkeit für meine ersten Bühnenschritte!

Hier auf “AIDA diva” sind jetzt die ersten zwei Wochen “durch”, alle Premieren sind gut über die Bühne gegangen!
Die Arbeit mit meiner neuen, schon seit Schauspielschulzeiten bekannten, Partnerin Angela Schlabinger macht großen Spaß!
Ob wir uns nun als zotenreißendes Ehepaar am Strand die Sprüche nur so an die Köpfe hauen oder uns in Kino-Sesseln an die gemeinsame Liebe von früher erinnern, wir bekommen
sehr positive Rückmeldungen… auch dank der Regie von Kathi Damerow und dank Bernhard Hofmann, der uns hier an Bord “auf die Bühne gebracht” hat. Danke Euch!

Auftritt im Haus der Geschichte nächsten Samstag

Jaaa, ich hab lange nix geschrieben… also im Moment probe ich fleißig in Hamburg für meinen nächsten Einsatz auf der AIDA diva in Asien ab dem 5.12. … und bin sehr froh über die Arbeit mit meiner neuen Kollegin Angela Schlabinger und Regisseurin Kathi Damerow! Danke, Ihr Lieben!

Am nächsten Samstag bin ich kurz wieder in Bonn zu sehen, im Haus der Geschichte läuft die “Bonner Buchmesse Migration”. In diesem Rahmen wird ein sonder-“Kunstflow” über die Bühne gehen… das Thema der Buchmesse ist dieses Jahr “Arbeitsmigration” … und dort werde ich ein paar Literatur-Schnippsel zu diesem Thema beisteuern… bin ja schließlich auch 1990 zur Arbeit in den noch unbekannten Osten “migriert”… und aus der Zeit hab ich noch das ein oder andere in der Schublade… zwischen 13h30 und 18h30 ist der Kunstflow, wenn ich eine etwas genauere Zeit weiss, poste ich das hier! Kommt alle zahlreich!

Auftritte im Testzentrum

Das Theater Bonn und das fringe-ensemble Bonn machen da was ganz großartiges in der Bonner Innenstadt derzeit! Den Wirklichkeitstest. Schaut mal hier!

Gestern, bei der “Open Scene” war schon großartig was los, mann, was das Geiles rauskommen kann, wenn man “wer will” auf die Bühne bittet… die Eröffnungsfeier hat mir auch gut gefallen…

Mittwoch und Donnerstag dieser Woche misch ich da auch mit… Am Mittwoch mit dem Rhizom Bonn , da wird es wahrscheinlich ein bisschen subkulturell-politisch…
… und am Donnerstag abend (beide Tage 19h30) mit dem bekannten “Kunstflow”-Team. Es gibt wieder eine Lesung “Dunkle Sonne” und vieles mehr!

Guckt alle auf www.wirklichkeitstest.de !
(Jeden Tag dieser Woche 18h Radau vorm Rathaus gegen Kaputtsparen des Bonner Theaters)

Rezension in der Bonner Rundschau … mein Titel als Titel…

Ja, das freute mich ja gerade eben sehr, daß die Rezensentin, Frau Zink, gerade den Titel meines Gedichtes als Titel für ihren Artikel nahm! Schließlich waren den ganzen Abend über Ralf-Bauer-Dichtungen zu hören, nur dies eine von mir… freut mich sehr! Naja, und die Nennung “Axel Bauer” im Untertitel könnte eine zeitsparendere Version für die Nennung unseres Duos sein..!?!

Vielen Dank in jedem Fall an die Bonner Rundschau und Frau Zink!
(Unter dem Artikel findet man die live-Aufnahme von letzten Freitag zum Anhören von “Spiegel lächeln nie zuerst”)

Brachmond und Weinmond

Es war mir eine besondere Freude, letzten Freitag, 17.6.2011, mit Ralf Bauer im Klavierhaus Klavins aufzutreten… sein neues Werk “Mondklänge” handelt von den Monaten, den Monden… alte deutsche Bezeichnungen gaben den Dichtungen und Kompositionen ihre Namen und ergaben einen Zyklus von 12 Dichtungs-Musiken… hier zwei Beispiele, live-Aufnahmen von unserem Auftritt:

Weinmond

Brachmond

 

Ralf Bauer an der Gitarre, Axel Becker liest.

 

Werke für Gitarre und Sprecher – mit Ralf Bauer

Ein Leckerbissen für Freunde der Lyrik und klassischer Gitarrenkunst!
Nächsten Freitag, den 17. Juni 2011 gibt es im Klavierhaus Klavins in Beuel um 20 Uhr die Uraufführung der “Mondklänge” vom Gitarristen und Komponisten Ralf Bauer . Der Eintritt ist frei. (Klavierhaus Klavins, Auguststraße 26–28, 53229 Bonn-Beuel)
Jedem der “Monde”, also der Monate, ist je eine Komposition und ein Gedicht gewidmet.
Ralf Bauer spielt die Gitarre, ich spreche, was der Jahreslauf in Ralf Bauers Dichtung so ergibt!

Zum Anklang hier der jetzige Monat Juni, der “Brachmond”:

Brachmond
Ist der Kampf vorbei? Kam ich zu spät?
Die brachen Felder hier, die blühenden Rosen dort -
beide haben sie gesiegt, erkenne ich,
ohne zu verletzen.

Aus der Karibik heim in Bonn

Oh, da fang ich doch lieber mal jetzt schon an, wieder mein Blog zu führen, sonst stapeln sich die meldenswürdigen Erlebnisse genauso wie die vom Schiff… ja, der letzte Eintrag ist von vor dem AIDA-Einsatz…. und das dokumentiert nur, daß es soooo viel zu erleben gab, daß ich das „auf den neuesten Stand bringen“  des Blogs gleich ließ…. Ich bin sicher, daß noch der ein oder andere Kollege vom Schiff hier auftaucht…

Hm… weils ne Internet-Abstimmung gibt (danke Mareile für den Hinweis), taucht einer jetzt schon auf, oder besser zwei.

Auf der „luna“ haben wir nämlich um den Jahreswechsel herum das „Duo DS“ genossen, Geige und Klavier, zusammen mit der Sopranistin Carolin Masur.

http://www.duods.com/

http://www.carolin-masur.com/

Und weil Stefan Schmidt, der Pianist des Duos, auch der Gründer vom Straßenchor ist,

http://www.derstrassenchor.com/index.php

sollen alle, die dieses lesen, auf der folgenden Seite für ihn abstimmen, daß er, bzw. das Projekt Straßenchor, einen weiteren Preis einheimst, den von der SPD diesmal:

http://www.spd.de/Partei/GHB_2011/9018/ghb_umfrage.html

http://www.stefan-schmidt-pianist.com/

 

So, das war jetzt schon mal zeitlich nötig, vorwegzuschieben… und eigentlich sollte ich noch davon erzählen, wie wunderbar wir, meine reizende Partnerin Mareile Schlüter und ich, auf der AIDA luna brilliert haben und was für ein Erfolg unser „Dinner for One“ zu Sylvester war… das kommt aber alles erst mit der Zeit, will noch Material sichten etc. …

 

Das eigentliche Anliegen dieses Blogeintrags ist, zu jubeln, wie großartig es für mich ist, wieder in Bonn zu sein! Und daß ich schon wieder die ersten kulturellen und persönlichen Höhepunkte am Wochenende genießen durfte.

In der Brotfabrik hatte ich am Samstag die inspirierende Freude, die Premiere von drei Kurzfilmen vom aufstrebenden Filmemacher Julian Huthmacher und seinem einzigen Modell Corinna Sigmund zu genießen. Viel Fotografen-Bilder-Genuß und sprühendes Ausprobieren der Mittel macht so richtig Lust, gibt Anregung selber kreativ zu sein! Von dem Projekt der beiden gibt’s leider noch keine Webseite.

Dann, Sonntag, war wieder mal der letzte Sonntag im Monat, Zeit für die Bunte Bühne Bonn. Open Stage.

http://www.leben-ist-freude.de

Die größten Genüsse an diesem Tag waren sicher Eike Kutsche, deren Gesangs-Impro schon toll war, aber wie sie ihrem Buch „Kontakt mit dem Wunderbaren“

http://www.kunst-des-singens.de/komwu1

vortrug, hat mich geflasht… hörte sich an, als wäre das ein Buch, das ich hätte schreiben wollen! Ich werd‘s mir kaufen, ja!

 

Und dann kam da eine „Wohnzimmerband“, die sich vor Herrn Clapton nicht verstecken muß. Die „Momfreds“ waren toll. Zwei Gitarren und ein Percussionist mit eigenen englischen und deutschen Lieder. Ging sofort ins Blut und ins Hirn. Toll.

 

Na, und Bodo Woltiri kannte ich ja schon aus dem seligen Cafe Podcast, Wortwitz ist so richtig „meins“… Wie er die „-ling“-Dynastie erklärte, phantastisch! (Würde zu weit führen, das jetzt zu erklären)

http://www.woltiri.2page.de/

 

Ja, und dann Sonntagabend: Contact-Impro in Beuel. Immer wieder ein großartiges Erlebnis… diese Termine sind etwas von dem, was ich mir für die „nach-Schiff-Zeit“ wieder herzlich ersehnt habe… freies Rumkugeln mit Finger- und Fußspitzengefühl, mal zu zweit, mal im Knäuel, mal am Boden, mal stehend… toll! Termine und die Locations in Köln und Bonn findet man hier:

http://www.contactimpro-koeln.de/

 

Und jaaa, bald gibt’s hier sicher auch was zu lesen über unsere Schiffs-Stücke auf der „diva“ und auf der „luna“ etc. … nur ein bisschen noch warten…

 

 

 

 

 

Kurz vor dem Aufstieg

Kurz vor dem Aufstieg…  nicht in irgendeine Liga…

kurz vor dem Aufstieg… auf ein Schiff… AIDA diva!

(um Gottes Willen, das SOLLTE sich garnicht reimen)

Ein vorerst letztes Mal vom deutschen Festland ein kurzes Hallo!

Ist das schon wieder sooo lange her? Vor sieben Jahren war ich schon mal bei „SeeLive“ in Hamburg, um zu proben… als Sänger für die „A’Rosa blu“, die dann später die erste „AIDA blu“ wurde.

"Sei hier Gast"... Welcome-Show auf A'Rosa blu

"Sei hier Gast"... Welcome-Show auf A'Rosa blu

A'Rosa blu

A'Rosa blu

Das war damals die größte AIDA… und nun sind sie noch größer und schöner geworden und ich probe wieder bei „SeeLive“ in Hamburg.

Dieses Mal bereite ich mich für die Position als Schauspieler für AIDA diva vor. Die „diva“ ist eine der inzwischen bei AIDA üblichen großen Kußmundschönheiten mit dem charakteristischen „Theatrium“ in der Mitte.

Die Bühne dieses kulturellen Zentrums des Schiffes werden wir, meine wunderbare Bühnen-Partnerin Mareile Schlüter und ich, in ganz unterschiedlichen Duo-Programmen bevölkern. Da werden unter anderem Sketche von Großmeistern wie Hallervorden, Frankenfeld und Loriot gespielt, Meeres-Sehnsuchts-Schlager gesungen und weitere ganz unterschiedliche Abendprogramme geboten, wo sich „ein Herr und eine Dame“ unterhaltsam die Köpfe einschlagen oder heißreden oder verdrehen…

bei der Probe

bei der Probe

Mareile kann mich in die Finessen dieser Schiffsgröße besonders gut einführen, sie ist schon seit dem Anfang der “Sphinx-Klasse” (diese Schiffs-Größe) mehrere Male mitgefahren.

Einstudiert werden wir gerade vom Hamburger Unterhaltungs-Profi Bernhard Hofmann, den ich schon „damals“, vor sieben Jahren in dem fulminanten 40er-Stück des Schmidt’s Tivoli, „Swinging St. Pauli“ bewundern durfte und dem heute in dem Tivoli-Dauerbrenner „Heiße Ecke“ regelmäßig die Massen zujubeln.

Mit den Kollegen Mareile Schlüter und Bernhard Hofmann

Mit den Kollegen Mareile Schlüter und Bernhard Hofmann

Jedes kleine Detail wird hier in Hamburg vor-bedacht, damit beim Aufstieg auch alles beisammen ist, was zum Beispiel an Kostüm- und Maskenteilen benötigt wird. Hier zum Beispiel ein Masken-Foto für meine Loriot-Rolle als “Vic Dorn”, der als Film-Monster interviewt wird… (oh, ich liebe es, alle diese Klassiker jetzt spielen zu dürfen… vom “Ei” über den kaputten Fernseher bis zum “du sitzt da” ist alles dabei!)

FilmmonsterMaske als Loriot-Film-Monster "Vic Dorn"

Maske als Loriot-Film-Monster “Vic Dorn”

Wer also ab der zweiten Woche des Juni bis Mitte September wissen möchte, wo genau ich mich gerade aufhalte, braucht nur diesen Link zu klicken, dort erfährt man immer, wo „AIDA diva“ gerade liegt. Und wer mich dort auf der Bühne sehen mag, kann sicher auch noch buchen!

Zu erreichen bin ich während der Zeit an Bord am besten per email mit den bekannten Mail-Adressen. Wahrscheinlich wird man etwas länger auf Antwort warten müssen, als gewohnt… aber nicht viel.

Ahoi!

Presse-Artikel “Wettlauf mit der Zeit”

General-Anzeiger Bonn

Hier ist ein Bild mit dem Artikel im Bonner Generalanzeiger über "Wettlauf mit der Zeit"

Bild klicken für größere Version

Premiere “Wettlauf mit der Zeit”

Gestern war endlich unsere erfolgreiche Premiere von “Wettlauf mit der Zeit”! Alle Wettläufe endeten im Ziel! Die zwei Künstler der offenen Bühne, der Comedy-Zauberer Christopher Köhler (bekannt durch “den Nagel in der Hand”) und Chris Revon heizten ein mit Zauber-Ehr-Verletzungen (“diesen Trick verrät man eigentlich nicht…”) und Kölner Lokal-Comedy-Liedermaching (“Innere Kanalstraße”, ‘multiple versions’), bevor wir unser Panorama über “Zeit” und deren Läufe ausrollten.

Heute abend sind wir der erste Programmpunkt und nach uns kommt “Circontraire”, mit einer Artistik-Show, “Halb drei im Park”.

Fürs Publikum: bitte dicke Socken mitbringen, für den Circusboden in der Circusschule müssen die Straßenschuhe draußen bleiben!