Neues Projekt: “Keine Zeit”

Noch ganz kurz, bevor ich die Stadt Richtung Hamburg verlasse (wieso, das wird bald verraten…) , wird noch eine kleine Premiere mit mir über die Bühne gehen: Unter der Regie von Sylvia Oltmanns (Regie u.a. “Der Vater des Glöckners von Notre Dame” von “Theater@Home“) zeigen eine Akrobatin (Inga Birr)  und zwei SchauspielerInnen (Veronika Prühs und ich) in einem Kurz-Stück, was dieses Motto der kreativen Seele von fünf Künstlern (eine inspirierte Bühnenbildnerin ist noch im Boot) alles entlocken kann. Geplant für die Premiere ist der 7. und 8. Mai 2010! Schon mal vormerken!

Details, wie der Aufführungsort etc. folgen in Kürze!

Tags:Allgemein

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Tintentod – letzte Bonn-Vorstellungen!

Morgen und übermorgen, am 5. und 6. März, gibt es die letzten Vorstellungen von Tintentod in Bonn zu sehen.

Wer den letzten Teil der Tintentrilogie als großartiges Musical auf der Bühne des Jungen Theaters noch nicht gesehen hat, hat jetzt die letzte Chance!

Freitag 10h und 19h30, Samstag 15h und 19h30.

www.jt-bonn.de

Freue mich auf Rückmeldung, wenn Ihr kommt!

Tags:Allgemein, Bonn, Bühne, Schauspiel

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Tintentod in Nienburg

Hier nur ein kleiner Hinweis, daß das Junge Theater Bonn morgen in Nienburg “Tintentod” spielt! Mit Axel als “Schwarzer Prinz” 15h geht’s los!

Die nächsten Vorstellungen in Bonn (und auch die letzten in Bonn) sind am 5. und 6. März 2010. Jetzt schon Karten sichern!

Tags:Allgemein

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Weihnachts-Konzerte – Stagefit

Weihnachts-Konzert – Stagefit.

Unter diesem Link findet man ein Event, zu dem ich nicht kommen kann, weil ich ja selber Tintentod spiele, zu dem ich aber gern gekommen wäre.

Morgen abend, Weihnachtskonzert, gratis, mehrere Sänger, mehrere Gitarren… darunter auch Silke Frost, im Stagefit-Theater, Godesberger Str. 51 (neben OBI).

Ebenfalls am selben Ort gibt es am 17.12., nächsten Donnerstag, ein Schülerkonzert/Lehrerkonzert, bei dem auch der Stagefit Heart-Chor auftritt. Eintritt frei und jeder ist willkommen, zuzuhören! (Genaue Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben… der Chorauftritt und mein Solo mit Gitarren-Lehrer  Volker Hauswald wird ab ca 19h sein…

Tags:Bonn, Gesang, Musical, Musik, Theater

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Song hochgeladen – This is the End

Foto (c) by Karl Mai Photography

Foto (c) by Karl Mai Photography

Auf meiner myspace-Seite hab ich grade einen neuen alten Song hochgeladen…

Wohl 1988 entstanden – paßt er doch zu einigen Dingen der letzten Zeit… das Ende von Les Misérables in Duisburg ungefähr auf der Hälfte der Zeitstrecke (1999) bis jetzt… und auch das vorläufige Ende des “Stagefit-Club”.

Stagefit hatte ein Konzept am Start, das seinesgleichen sucht. Gruppenunterrichte, die regelmäßig frei besucht werden können, wie die Kurse in einem Fitness-Studio… nur eben mit Bühnen-Inhalten: Gesangstunden, Notenlehre, Bühnenpräsenz, Tanz …

Die Leute, die es buchten, waren absolut zufrieden, fachlich sowieso, auch natürlich beim Thema Preis/Leistung.

Kurz gesagt,  es haben zu wenig Leute die Vorzüge dieses Systems genutzt, um es weiterzuführen.

Die Einzelstunden gehen natürlich weiter für mich, aber die Teilnehmer der wöchentlichen Gruppenstunden, ihre Fortschritte zu sehen… das war  mir ein wichtiger Termin jede Woche…

Je nun… als Abgesang darauf, als Stimmungslied für meine letzten Tage… da paßt “This is the End” schon sehr schön… ausserdem hab ich es am letzten Donnerstag, dem ersten “freien”… im leeren Stagefit-Theater aufgenommen… merci an Annette Kreutz für alles!

Tags:Allgemein, Lyrik, Stagefit, Sänger

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10 Jahre “Aus” von Les Misérables Duisburg


Wer mich sucht, kann zwischen 1:05 min und 1:18 min fündig werden.

So, und jetzt fahr ich nach Duisburg zum Ehemaligen-Treffen…

Tags:Allgemein, Gesang, Musical

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Axel jetzt “Schwarzer Prinz” in Bonn

Jetzt ist es soweit! Ab morgen spiele ich den freiheitskämpfenden Spielmann aus Cornelia Funkes Tintentod auch auf der Beueler Bühne des Jungen Theaters Bonn. www.jt-bonn.de
Dieses Wochenende vier Vorstellungen, im Dezember und im März 2010.
Ich freue mich drauf!

Tags:Bonn, Musical, Theater

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Lyrik von damals

Hm… der Vergangenheits-Artikel über den Mauerfall und mein darauf folgendes Studium, den ich grade geschrieben habe, hat mich inspiriert hier auch mal nen eigenen Text zu veröffentlichen… in diesem Falle 18 Jahre alt… ich wohnte in der Gewettstraße in Rostock, gleich um die Ecke von der Kaserne der Russen in der Fiete-Schulze-Straße…  die heute wieder Ulmenstraße heißt… (Karte hier… das große Gebäude ist die Ex-Kaserne…)

Fiete-Schulze-Straße 1991

(Axel Becker)


LAUTER

Du willst zu mir, musst an ihnen entlang

LAUTER RUSSISCHE

Sie sind in Gruppen, du spürst den Zwang

LAUTER RUSSISCHE MILITÄRSTIEFEL

Ob Wind, ob Sonne, ob es friert

LAUTER RUSSISCHE MILITÄRSTIEFEL KÄMPFEN

Totschlag, Zeit wird massakriert

LAUTER RUSSISCHE MILITÄRSTIEFEL KÄMPFEN GEGEN

Meter für Meter harken sie jedes Blatt

LAUTER RUSSISCHE MILITÄRSTIEFL KÄMPFEN GEGEN DEN

Und jeder von ihnen denkt an Zuhaus, das er bald wieder hat

LAUTER RUSSISCHE MILITÄRSTIEFEL KÄMPFEN GEGEN DEN HERBST


Karte hier… das große Gebäude ist die Ex-Kaserne…

Tags:Lyrik, Text, Text

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Mauerfall: Dank dem Volk für meine Ausbildung!

Wie persönlich ist das deutsche Gedenken dieser Tage für mich? Nun…

Die Öffnung der Grenze zwischen Deutschland hat mir ein erstklassiges Schauspielstudium ermöglicht.

Meine Jahre in Rostock hätten ohne das Volk, das sich klar wurde darüber, dass es das Volk sei… nicht stattfinden können.

Wenn ich also die Bilder sehe, wie die Leipziger Massen friedlich demonstrierten… dann freue ich mich, dass ich einer der Wessi-Nutznießer ihrer Wende sein durfte.

Es war eine Zeit, in der ich an alle deutschsprachigen Schauspielschulen schrieb, um an einer davon aufgenommen zu werden. Durch den Mauerfall kamen einfach ein paar Adressen hinzu.

An der Studiobühne der Paderborner Uni hatte ich schon unter einer Ost-Regisseurin gearbeitet… es gab ja schon Kultur-Austausch… Dr. Wolfgang Kühnhold von der West-Uni holte Frau Rita Schaller aus Dresden zum inszenieren von „Was Ihr wollt“ in der Übersetzung ihres Vaters, Rudof Schaller… 1988. Kein Grund für Berührungsängste mit dem Osten… im Gegenteil, den Eindruck von „weiß genau, was sie tut“ habe ich von Rita Schaller mitgenommen… (im Moment läuft ihre neueste Arbeit an der Staatsoperette Dresden)

Ausser einer „Gänsehaut“-Berlin-Reise mit den Messdienern (wohl Anfang der Achtziger) hatte mein Leben nicht viele Berührungspunkte mit „dem Osten“ bis dahin.

Ich konnte also recht unvoreingenommen zu zwei Terminen nach Rostock reisen… einer davon war im März 1990, da war Genosse Modrow noch am Ruder in Berlin und die offizielle Auskunft war, ja, wenn ich genommen würde, wäre ein kommerzielles Studium möglich, für Schulgeld (ich weiß grade nicht mehr, ob es um 4000 oder 8000 US-Dollar im Jahr gehen sollte…) könnte auch ein Wessi im Osten studieren… inclusive Unterkunft und 500 Ostmark Taschengeld… mit Augenzwinkern sagte man mir aber auch, dass keiner daran glaubte, dass das im September 1990, wenn das Studium anfinge, dieses noch der Stand sein würde… aber, die Wahl, in der Lothar de Maizière gewählt werden würde, stand ja noch aus…

Für mich, ganz persönlich, schien der Osten zunächst „die bessere Welt“ zu sein (auch wenn ich auf dem Bahnhof in Berlin bei der Abfahrt nach Rostock ganz grausigen Fraß zu kaufen bekam…).

Im Westen bei den Schauspielschulen traf ich häufig (ich habe fast an fast allen vorgesprochen) auf einzelne gelangweilte knieüberschlag-armverschränkte Rollkragenpulloverträger, die zum Teil während des ganzen Vorsprechens nicht einmal zu mir auf die Bühne guckten, während sie in Rostock da zu mindestens 10 bis 15 Personen saßen und mich wirklich anguckten. Alle. Bis zum letzten Wort.

Im Nachhinein erfuhr ich, dass sie gerade den ersten Monolog zum brechen fanden… und trotzdem war da mehr als einfach nur Anstand dem Prüfling gegenüber, da war Hingucken, da war Neugierde, da war Interesse.

(…und ein Teil der vielen Leute war gar nicht ausschlaggebend, aber interessiert… Sekretärinnen vom Institut waren genauso da wie der Schulleiter…)

Na, und eine Übernachtung im Schul-Wohnheim war ganz selbstverständlich „drin“, mit organisiert… (dass ich dabei einfach ein Bett zugeteilt bekam, das eigentlich dem abwesenden späteren Mitschüler Falk Willy Wild gehörte und der davon nichts wusste, mutete aus West-Sicht schon etwas ungewöhnlich an…) …und ein paar der im Wohnheim (Platte) anwesenden Mitschüler kamen und fragten, ob ich was brauche, obs mir gut geht… das kalte, graue, noch werbungslose, unfarbige Rostock mutete mir menschlich so nah und angenehm an.

Ich wurde ein Nossi.

(neu-Ossi)

Nicht nur, dass die äußerlichen Verhältnisse vom Volk geändert wurden, auch die „Begrüßung“ vom „Volk“ haben für mich dazu beigetragen, dass ich die Aufnahmeprüfung bestand.

Danke. Ans Volk.

Einer der vier ersten Wessis, die im September 1990 an der „Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch’, Berlin, Aussenstelle Rostock“ anfingen, zu studieren, durfte ich sein. Ich bin sehr froh über die großartige Ausbildung, die ich erhielt.

(und dass ich noch einen DDR-Sozialversicherungs-Ausweis auf meinen Namen ausgestellt bekam, finde ich auch schön…)

Die eindeutige personelle „über-Besetzung“ im Ost-System, die wohl für die Wirtschaft ein Manko ist, ist für die Schauspielausbildung sicher ein Vorteil. Je mehr Lehrer beschäftig werden, desto eher hat man Einzel-Unterricht oder kleinere Gruppen.

Für die Rostocker Ausbildung war auch von Vorteil, dass die meisten Fachlehrer nach der Wende bleiben konnten, weil sie sowieso als “ungeliebte Kinder” aus Berlin abgeschoben worden waren… hier sammelten sich die, die sich systemmäßig wohl nicht ganz konform verhalten hatten oder zumindest nicht so mitjubeln wollten, wie das in Berlin wohl vonnöten gewesen wäre, hieß es… Fachliche Kontinuität war die Folge, auch wenn der politische Teil der Ausbildung und die dazu gehörigen Lehrer wegfielen, blieb aber der Kern der Schule erhalten.

Ich schwöre auch auf meine „Ost-Ausbildung“ im Bühnenbereich… es gab vor allem auch Handwerkliches zu lernen, wo ich vorher oft eher Ungreifbares zu hören bekam…

Und es sind immer wieder die Inhalte der ersten Grundlagen-Stunden, die ich im Unterricht weitergebe … und die „den großen Unterschied“ ausmachen. Ich gehe hier jetzt nicht weiter ins Detail, bin aber immer wieder Harry Erlich und Konsorten dankbar, dass sie mich „Sehen“ lehrten. (schrieb ich hier schon mal kurz drüber)

Während der vier Jahre, als ich in Rostock studierte gab es ein aufreibendes Hin-und-Her über die Trägerschaft und eventuelle Abwicklung des Instituts  – mit Demonstrationen von uns Studenten und Lehrkräften vorm Landtag in Schwerin -  und mit manchmal solcher Unklarheit über Leitungs-Fragen, dass kein Klopapier gekauft werden konnte, weil man nicht wusste, wer grade den Topf dafür hätte… das und die äußerlich abgerissene Gestalt der Schule (zwei ausgebessert charmant zusammengebastelte Herrschaftshäuser in der Augustenstraße) hat die Schule gut überstanden, ist ein Teil einer der wenigen neu gegründeten Hochschulen nach der Wende geworden („Hochschule für Musik und Theater des Landes Mecklenburg-Vorpommern“… so steht es auch auf meinem Diplom-Zeugnis…) und hat neue Räume bezogen… inzwischen ist einer meiner liebsten damaligen Szenenstudium-Lehrer, Frank Strobel, dort Schulleiter und sie heimsen zu recht Preise ein…

Ich danke dem Volk.

Für meine Schauspiel-Ausbildung.

Na, und dass ich Rostock noch werbungsfrei erlebte und den ersten Wandel, dass ich noch ähnliche Wohn-Umstände erlebte, wie sie wohl meine Eltern in der Kindheit hatten (Klo nur im Keller des vierstöckigen Hauses, Kohlenheizung etc. im halblegal besetzten Haus) und dass ich die damals noch intakte Nacktbade-Kultur noch genießen konnte… dafür danke ich auch!

Tolles Volk!

Tags:Allgemein

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Halloween – TheateratHome

TheateratHome. Dieser Link führt zu diesem bemerkenswerten Startup-Unternehmen, wo man zwei Profi-Schauspielerinnen buchen kann, die dann zu Hause, gerafft auf eine Stunde, alte Filmklassiker nachspielen…
Davon habe ich schon zwei Stücke genossen und werde morgen, Halloween, bei der Premiere von Jeckyll im Lindenhof in Kessenich dabei sein.  Das wird toll!    Hier die nächsten Termine:

Öffentliche Vorstellungen

31.10.2009    20:00Uhr  Premiere: Der Höchst eigentümliche Fall des Mr. Hyde und Dr. Jeckyll (Kesseincher Kleinkultur, Lindenhof) Eintritt frei, mit anschließender Halloween-Party
08.11.2009 19:00Uhr  Der höchst eigentümliche Fall des Mr. Hyde und Dr. Jeckyll (Anno Tubak) 12€/9€
15.11.2009 19:00Uhr   Der Vater des Glöckners von Notre Dame (Anno Tubak) 12€/9€
22.11.2009 19:00Uhr Dracula für Zwei (Anno Tubak) 12€/9€

Tags:Bonn, Bonn, Bühne, Theater, Tipp

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